Herrmann beim Bayerischen Immobilienkongress in München

München, 16.07.2015

Innen- und Bauminister Joachim Herrmann beim Bayerischen Immobilienkongress in München: Preise für Qualität im Wohnungsbau verliehen - Optimale Rahmen-bedingungen für mehr Wohnungsbau schaffen

+++ Bereits zum zweiten Mal wurde heute beim Bayerischen Immobilienkongress der 'Preis für Qualität im Wohnungsbau' des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmer e. V. – Landesverband Bayern und des Deutschen Werkbunds Bayern für innovative Wohnungsbauprojekte in Bayern verliehen. Die Preise übergab Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann. "Alle ausgezeichneten Projekte besitzen nicht nur architektonische, gestalterische und baukonstruktive Qualität, sondern haben sich auch den wirtschaftlichen Herausforderungen am Immobilienmarkt erfolgreich gestellt. Dabei standen vor allem Fragen der Effizienz beim Energieverbrauch und der nachhaltigen Bauweise mit erneuerbaren Materialien im Fokus", erläuterte der Minister. Auch in diesem Jahr haben wieder zahlreiche Projekte teilgenommen, die mit Wohnraumfördermitteln des Freistaates unterstützt wurden. Insgesamt gab es drei Preise und vier Anerkennungen. +++

Herrmann: "Wir brauchen in Bayern noch deutlich mehr neue Wohnungen. Und diese Aufgabe können wir nur gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft bewältigen. Mein hochgestecktes Ziel ist es, in Bayern wieder auf 70.000 fertiggestellte Wohnungen pro Jahr. Wir tun alles dafür, um die optimalen Rahmenbedingungen für die Investoren zu schaffen. Dafür stellen wir nicht nur umfangreiche Wohnraumfördermittel zur Verfügung, sondern halten auch unsere Grunderwerbssteuer mit 3,5 Prozent konstant niedrig, setzen uns für die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung ein und sorgen dafür, dass keine überzogenen energetischen Standards das Bauen weiter verteuern."

Wenn mehr gebaut werden soll, müsse dafür auch das notwendige Bauland zur Verfügung stehen. Deshalb appellierte Herrmann wiederholt an die Kommunen, mehr Bauland auszuweisen. Auch die Kirchen sollten prüfen, ob sie Grund und Boden für den Wohnungsbau bereitstellen können.

Die Preisträger in diesem Jahr sind:

Wohnen am Rosengarten, Kolbermoor
Bauherr: Quest Projekt Kolbermoor GmbH & Co.KG, Kolbermoor
Architekt: Behnisch Architekten, München
Landschaftsarchitekt: liebald + aufermann landschaftsarchitekten, München

Mehrfamilienhäuser PARK 4, München
Bauherr: WOWOBAU Wohnungsbaugesellschaft mbH, München
Architekt: Händel Junghans Architekten, München
Landschaftsarchitekt: Gabriele von Andrian, München

NEST Plus-Energieprojekt, München
Bauherr: NEST Solar Passivhaus GmbH & Co.KG, Unterhaching
Architekt: NEST Architekten, Unterhaching

Anerkennungen erhielten folgende Projekte:

Wohnanlage in Obermenzing als Passivhaus-Plus
Bauherr: Südhausbau Verkaufsgesellschaft mbH, München
Architekt und Landschaftsarchitekt: Architekturwerkstatt Vallentin GmbH, Dorfen / München

Neubau Wohnanlage in Holzbauweise, München
Bauherr: GBW Gruppe, München
Architekt: zillerplus Architekten und Stadtplaner, München
Landschaftsarchitekt: Ohnes & Schwahn GmbH & Co.KG, München

Neubau Wohnanlage Tivoli, München
Bauherr: HOCHTIEF Projektentwicklung, München
Architekten: Hild und K Architekten, München
Landschaftsarchitekten: Keller Damm Roser Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH, München

Geschoßwohnungsbau 1958 - Modellerneuerung in Holz, München
Bauherr: GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH, München
Architekt: Kaufmann.Lichtblau.Architekten, München
Landschaftsarchitekt: AB Stefan Kalckhoff Landschaftsarchitekt BDLA, München