'Helfen ist Trumpf' - Start der Feuerwehraktionswoche

München, 11. September 2020 (stmi). Unter dem Motto 'Helfen ist Trumpf' startet Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbands Bayern e.V. die Feuerwehraktionswoche und die neue Kampagne des Landesfeuerwehrverbands.

Innenminister Joachim Herrmann und dem Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbands Bayern, Johann Eitzenberger vor einer Feuerwehr
© Sammy Minkoff

Die Mitgliedergewinnung für das Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr steht in den nächsten zwölf Monaten so im Mittelpunkt. Auch ein neuer Einsatzfahrtensimulator wurde in Betrieb genommen. Herrmann: "Zusammenhalt, Solidarität, Miteinander und unbeirrbarer Einsatz für andere sind unverzichtbare Eigenschaften unserer 325.000 Männer und Frauen in den bayerischen Feuerwehren. Jeder, der mitmachen will, ist herzlich willkommen!" „Auch auf Bundesebene gibt es Rückendeckung,“ freute sich Herrmann. Denn heute startet ebenfalls die Mitmach-Kampagne „Engagement macht stark!“ des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement. Auch ihr Ziel ist es, die Vielfalt und Bedeutung von Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen.

Eitzenberger: „Helfen ist Trumpf“ – damit wollen wir als bodenständige, bürgernahe Einsatzorganisation bewusst auch zu Wortspielen anregen: Feuerwehrdienst kann für jeden, der sich bei uns engagiert zum persönlichen Trumpf werden. Durch unser großes Aufgabenspektrum im Einsatz sind wir aber auch ein Trumpf für alle, die unsere Hilfe brauchen“. "Unsere Feuerwehrmänner und -frauen leisten einen unverzichtbaren Dienst am Nächsten. Sie rücken zu jeder Tages- und Nachtzeit aus, um zu helfen, zu retten und zu schützen. Die Feuerwehren sind damit eine tragende Säule der Sicherheit in Bayern", so Herrmann. Der Freistaat beteiligt sich jährlich mit 275.000 Euro an den Kosten der Kampagnen.

Auch weitere finanzielle Unterstützung fließt in die Feuerwehren: "Allein in den letzten fünf Jahren wurden an die Gemeinden und Landkreise für den Erwerb von Feuerwehrfahrzeugen und die Errichtung von Feuerwehrhäusern rund 218 Millionen Euro an staatlichen Fördergeldern ausbezahlt", so Herrmann.

„Besonders am Herzen liegt mir die Sicherheit unserer bayerischen Feuerwehrfrauen und -männer“, so der Minister weiter. „Ich freue mich daher sehr, dass wir in einem gemeinsamen Projekt mit der Versicherungskammer Bayern, der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg und dem Landesfeuerwehrverband Bayern Trainings mit hochmodernen Einsatzfahrtensimulatoren ermöglichen." Auf den Simulatoren kann das Fahren unter Blaulicht geübt werden. Im Hinblick auf das deutlich erhöhte Unfallrisiko bei Blaulichtfahrten ist das ein wesentlicher Beitrag dazu, dass die Feuerwehrdienstleistenden sicher zum Einsatzort kommen, so der Minister.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung unterzeichnen Landesfeuerwehrverband und AOK eine Kooperationsvereinbarung. Ziel der Zusammenarbeit ist eine verstärkte Information zu den Themen Sicherheit, Brandschutz, Rettung und Gesundheit sowie für eine entsprechende Lebensweise nicht nur für Mitglieder der Feuerwehren sondern für die gesamte Öffentlichkeit. Herrmann: "Ich begrüße diese Zusammenarbeit: Hier kommen zwei starke Partner zusammen – im Interesse der Sicherheit!"

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