Innenminister Joachim Herrmann ehrt  herausragende Para-Sportlerinnen und -Sportler
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Herrmann würdigt "BVS Bayern"-Sportlerinnen und -Sportler des Jahres

München, 22. Juli 2020 (stmi). Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern (BVS Bayern) hat heute gemeinsam mit Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann herausragende Para-Sportlerinnen und Para-Sportler des Jahres 2019 gewürdigt.

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"Sie sind für viele andere Menschen mit Behinderung wichtige Vorbilder und machen Mut! Sie haben eindrucksvoll bewiesen, dass Ausdauer, Willenskraft und Disziplin im Sport zu Höchstleistungen führen können – trotz oder gerade mit Handicap", sagte der Sportminister bei der Ehrung im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München. Ausgezeichnet wurden dabei die Rollstuhlbasketballerin Laura Fürst aus München als 'Sportlerin des Jahres', der Para-Schwimmer Josia Topf aus Erlangen als 'Nachwuchssportler des Jahres' und die deutschen Pioniere des Blindenbaseballs, die "Bavarian Bats", als 'Mannschaft des Jahres'. Die in Freising trainierende Mannschaft ist das einzige Blindenbaseballteam in Deutschland

Herrmann dankte auch dem BVS Bayern für sein verbandspolitisches Engagement und für die Arbeit der Ehrenamtlichen vor Ort: "Schon seit knapp sieben Jahrzehnten machen Sie sich für den Parasport in Bayern stark und setzen ein kraftvolles Zeichen für die Inklusion von Menschen mit Behinderung, das weit über den Bereich des Sports hinaus tief in unsere Gesellschaft hineinwirkt." Als einer von vier Dachverbänden vertritt der BVS Bayern nach den Worten des Ministers die Interessen und Bedürfnisse der bayerischen Para-Sportlerinnen und Para-Sportler nicht nur im Leistungssport, sondern macht sich auch für den Breitensport von Kindern und Erwachsenen stark. "Die Bayerische Staatsregierung unterstützt den BVS Bayern nach Kräften. So hat das Bayerische Sportministerium dem Verband im letzten Jahr mehr als eine halbe Million Euro bewilligt. Das war gegenüber 2018 eine Steigerung um über 100.000 Euro und erfährt im laufenden Jahr 2020 einen weiteren Anstieg auf insgesamt 646.000 Euro", freute sich der Sportminister. Denn nur in verlässlicher Partnerschaft kann laut Herrmann das Potenzial des Sports zum Wohle der Menschen mit und ohne Behinderung vollumfänglich ausgeschöpft werden.

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